Die Zukunft raucht und geht quer!

Kurven im Drift zu nehmen ist erst mal nichts Neues. Schon in den 1980er Jahren gab der mehrfache Rallye-Weltmeister Walter Röhrl das Statement ab: „Gute Fahrer haben die Fliegen auf den Seitenscheiben.“ Knackiges abbremsen und wieder beschleunigen ist auf Grund fehlender Traktion im Schlamm, Dreck und Sand kaum möglich. So bot sich das Fahrzeug quer durch die Kurve zu schmeißen als die bessere, schnellere Variante an. Auf asphaltierten Strecken hingegen war der Drift im Motorsport schon immer ein unangenehmes Nebenprodukt einer unsauberen Fahrweise. Hartes anbremsen und ein sauberes heraus beschleunigen auf der Ideallinie führen hier zum Sieg durch die schnellste Rundenzeit.

IMG_1115Warum sollte also jemand sein Auto auf trockener Straße quer stellen?
Weil es als Fahrer unheimlich viel Spaß macht und dazu auch noch die Zuschauer in ihren Bann zieht.

Bei den Drifts kommt es auf die erreichte Geschwindigkeit, Driftwinkel, Linienwahl und den Stil an. So werden flüssiges Fahren und das nahe Heranfahren an Streckenbegrenzung und Gegner hoch bewertet. Es geht dabei nicht wie so oft im Motorsport um die schnellste Zeit sondern um das unglaubliche Gefühl das sich entwickelt, wenn man das Fahrzeug jenseits des eigentlichen Grenzbereichs bewegt. Dazu kommt die spektakuläre Show die sich dem Zuschauer bietet. Gigantische weiße oder auch farbenfrohe Rauchwolken türmen sich auf und werden von den heckangetriebenen, meist mit großvolumigen Turbomotoren bestückten Monstern, schreiend über den Asphalt geschleift. So bietet sich ein Spektakel das Fahrer und Zuschauer gleichermaßen in seinen Bann zieht.

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Vor allem in letzter Zeit, in der immer mehr Motorsportarten rückläufige Zahlen aufweisen, verzeichnet die Drift-Szene eine stetig wachsende Community.

Doch auch die Drifter haben mit Problemen zu kämpfen. Abgesehen vom Hockenheimring und Co., auf dem sich meist aus Kostengründen nur die Liga das driften leisten kann, ist das Angebot an Events noch dünn gesät. Unberechtigter weiße werden sie außerhalb der Szene oft als Raudis verschrien, da das unkonventionelle Konzept bei dem die schnellste Zeit nicht mehr im Mittelunkt steht bei vielen alt eingesessenen Motorsportlern auf Unverständnis stößt. Der immer grüner werdende Denkansatz stellt einen weiteren Konflikt mit dem Reifen vernichtenden Driftsport dar. Geeignete Lokations für solch ein Spektakel zu finden, bei dem auch der Normalverdiener starten kann, ist daher äußerst schwierig. Der Osten Deutschlands bildet hier den Vorreiter. Dort werden immer mehr Events auf Flugplätzen und anderen großflächig geteerten Plätzen angeboten.

IMG_2617Nun hat es sich die Scuderia Sapony e.V. zur Aufgabe gemacht den Drift auch in den Süden zu bringen. Bei der Spedition Schuon Logistik GmbH in Haiterbach (ca. 60min südlich von Stuttgart) werden seit Mitte des Jahres Gymkhana Drift-Trainings angeboten. Ab 2015 veranstaltet die Scuderia Sapony zusätzlich zu ihren Slalom Renn-Trainings, zum ersten Mal in regelmäßigen Abständen Events für alle Drift-Fans. Tatkräftige Unterstützung herhält die Scuderia Sapony dabei vom Drift Team CDT sowie von CDT Performance, die sich in der Drift-Szene schon lange einen Namen gemacht haben.

Mit dem von der Scuderia Sapony angebotenen Preis von 99 € inklusive Versicherung und einer maximalen Starterzahl von 20 Personen wird driften für jeden zu einem erschwinglichen Erlebnis.

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Von  150 PS-Fahrzeugen bis hin zu mehreren hundert PS bietet sich ein breit gefächertes Starterfeld. Die ausgelassene Stimmung der Fahrer und das gute Essen vom Holzkohlegrill sind absolut ansteckend. So versammeln sich an den Sonntagen nicht nur Fahrer mit ihren PS-Boliden, sonder auch viele Zuschauer die sich ohne Eintrittskosten unter die Drifter mischen können.


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